Wir wurden am 30.11.2024 um 16:31Uhr von der Bezirksalarmzentrale zu einem B1 Müllbehälterbrand nach Steinklamm bei einem Wohnungsbau alarmiert.
Wir rückten mit 2 Fahrzeugen zu dem Einsatz aus. An der Einsatzadresse angekommen wurden wir schon von einigen Bewohnern auf der Zufahrtsstraße eingewiesen.
Ein Restmüllbehälter war aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Der Rollcontainer stand in einer überdachten Müllinsel. Mittels HD-Rohr konnte der Brand schnell gelöscht werden. Der Restmüllbehälter wurde dann aus der Überdachung gefahren da der Boden bereits durchgebrannt war um sämtliche Glutnester ablöschen zukönnen.
Zu guter Letzt wurde die Einsatzstelle noch von Verschmutzungen gereinigt, welche beim Brand entstanden waren.
Nach ca. einer 3/4 Stunde konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und unsere Einsatzbereitschaft herstellen.
Wir wurden heute um 13:53 Uhr von der Bezirksalarmzentrale gemeinsam mit den Feuerwehren Kirchberg, Loich und Frankenfels zu einem Kellerbrand B2 nach Kirchberg alarmiert.
Als wir am Einsatzort eintrafen, bauten wir sofort eine Löschleitung auf und unterstützten die Feuerwehr Kirchberg bei den Löschmaßnahmen. Es wurde ein Innenangriff in den Keller über das Wirtschaftsgebäude durchgeführt.
In der Werkstatt war ein Brand ausgebrochen. Die nachkommenden Tanklöschfahrzeuge bauten dann eine Wasserversorgung für die vordersten Tanklöschfahrzeuge auf. Nach den Löscharbeiten wurde das Einsatzobjekt mittels Druckbelüfter rauchfrei gemacht. Durch die starke Rauchentwicklung drang der Rauch leider auch ins Wohnhaus ein. Dieses mußte somit anschließend auch noch druckbelüftet werden.
Wir wurden heute um 12:33 Uhr von der Bezirksalarmzentrale zu einem "B1 Kleinbrand - Gartenhaus" nach Warth alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzadresse, stellte sich sehr schnell heraus, dass es sich beim Brandobjekt nicht um ein Gartenhaus sondern um das Erdgeschoß des Seminarhotels handelte.
Kurzerhand wurde die Nachbarfeuerwehr Kirchberg nachalarmiert.
Unser Atemschutztrupp vom TLFA ging mit dem HD-Rohr ins Brandobjekt und konnte den Brand rasch löschen, somit war aber ein Einsatz der Feuerwehr Kirchberg nicht mehr notwendig.
Rund um einen Pelletsofen im Erdgeschoß war ein Brand ausgebrochen bei welchem die Vorhänge sowie daneben gelagerte Pellets Feuer fingen.
Nach der Brandbekämpfung musste das gesamte Seminarhotel mittels Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht werden.
Nach den verheerenden Hochwasserereignissen im Pielachtal begann am 17.09.2024 Früh die Phase der Aufräumarbeiten. Der Schaden ist groß, und die diversen Auspump- und Reinigungsarbeiten erfordern gemeinsame Anstrengungen.
Unser Fokus liegt auf verschiedenen Kernbereichen, um die betroffenen Gebiete wieder bewohnbar und sicher zu machen. Überflutete Keller und Räume werden derzeit intensiv ausgepumpt. Der Schlamm, der sich durch die Flutereignisse in vielen Haushalten und Straßen verteilt hat, muss entfernt werden. Viele Keller wurden durch die Überschwemmungen beschädigt. Die betroffenen Bewohner:innen sind dabei, ihre Keller auszuräumen, um beschädigte Gegenstände zu entfernen und die Räumlichkeiten von Schmutz und Wasser zu reinigen. In einigen Gebäuden sind Holzpellets durch das Wasser aufgeweicht und damit unbrauchbar geworden. Durch die Überschwemmungen beschädigte Elektrogeräte müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Beseitigung des Mülls, wird koordiniert durchgeführt. Müllsammelstellen wurden eingerichtet, um eine effiziente Entsorgung der Abfälle sicherzustellen.
Einige Verkehrswege sind durch umgestürzte Bäume, Schutt oder noch bestehende Wasserstände blockiert. Die Befreiung und Wiederherstellung dieser Straßen ist essenziell, um den Zugang zu den betroffenen Gebieten zu ermöglichen und Hilfskräfte sowie Material dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden.
Eine Besichtigung der Schäden wird laufend durchgeführt, um die Ausmaße der Zerstörungen genau zu erfassen und gezielte Wiederherstellungsmaßnahmen zu planen. Dies hilft dabei, die Ressourcen effizient einzusetzen und Prioritäten zu setzen.
Wir bitten zu bedenken, dass alle (freiwilligen!) Einsatzkräfte ihr Bestes geben, aber nicht überall zeitgleich sein können.
Der KHD-Zug (Katastrophen-Hilfs-Dienst) der Feuerwehren und ein Assistenzeinsatz des Bundesherres spielen eine zentrale Rolle in der Unterstützung. Bei uns im Einsatz stehen die Melker Pioniere, der KAT-Zug aus Klagenfurt-Land, Klagenfurt-Stadt, die freiwillige Feuerwehr Pressbaum sowie viele freiwillige Helfer:innen aus Tradigist um Umgebung.
Wir möchten uns an dieser Stelle erneut herzlich für die große Bereitschaft zur Unterstützung in den verschiedensten Formen bedanken!!! Besonders auch für die vielen Lebensmittelspenden, die im Feuerwehrhaus oder direkt an den Einsatzstellen abgegeben wurden, sowie für die Bereitstellung der vielen Traktoren, Kipper, Schaufeln, Schiebetruhen, etc.
Der unermüdliche Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit von freiwilligen Feuerwehren, Polizei, Rettungsdiensten, Straßenmeisterei, Gemeinden, Bundesheer, Landwirten, Nahversorger:innen, und den vielen freiwilligen (Nachbarschafts-)Helfer:innen ist unerlässlich, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und in den stark betroffenen Regionen bestmöglich zu helfen.
Die Gemeinde Rabenstein organsiert eine Whats-AppGruppe für Personen, die ihre Unterstützung bei Aufräumarbeiten anbieten möchten. Für Infos HIER klicken.
Update Gemeinde Rabenstein
Update Gemeinde Kirchberg
Land unter im Pielachtal - Das verheerende Hochwasser hat auch unser Einsatzgebiet schwer getroffen und forderte alle verfügbaren Kräfte...
Diese Naturgewalten haben eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich gebracht und uns vor enorme Aufgaben gestellt.
Es galt Personen zu schützen: Unsere oberste Priorität ist es, die Sicherheit der Menschen in der Region zu gewährleisten. Evakuierungen wurden eingeleitet, um die gefährdeten Personen vor den gefährlichen Wassermassen zu schützen. Dabei arbeiteten wir eng mit lokalen Behörden, der Bevölkerung (Nachbar:innen, Familien, Hotel,…) und Rettungsdiensten zusammen, um alle Betroffenen in sichere Unterkünfte zu bringen.
Eine Vielzahl an Gebäuden waren zu schützen: Unsere Teams arbeiteten unermüdlich daran Zerstörungen bestmöglich zu verhindern und wichtige Infrastrukturen zu schützen. Barrieren und Sandsäcke wurden eingesetzt, um die Wassermassen von besonders gefährdeten Gebäuden fernzuhalten. Trotz aller Bemühungen sind die Schäden an vielen Gebäuden beträchtlich.
Straßen waren zu sperren: Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer:innen zu gewährleisten und Unfälle zu verhindern, mussten zahlreiche Straßen gesperrt werden. Die Verkehrslenkung wurde kontinuierlich angepasst und permanent versucht die Zugänglichkeit zu den betroffenen Gebieten zu verbessern. So wurden Verklausungen aufgelöst, Bäume weggeräumt, Murenabgänge sowie Schlamm und Schotter immer wieder beseitigt, um Straßen so schnell als möglich wieder befahrbar zu machen.
Murenabgänge und Brücken in Gefahr: Die Gefahr von Murenabgängen war und ist weiterhin hoch. Mehrere Brücken waren aufgrund der extremen Wetterbedingungen in Gefahr. Gemeinsam mit Fachkräften der Straßenmeisterei überprüften wir kontinuierlich die Stabilität der Brücken und bereiteten betroffene Personen auf eventuelle Evakuierungen vor.
Einsatzkräfte befanden sich im Dauereinsatz: Die Einsatzkräfte im gesamten Pielachtal und darüber hinaus arbeiten seit Tagen (und Nächten) - rund um die Uhr. Das Feuerwehrhaus Tradigist war in der höchsten Krisenzeit durchgehend besetzt und telefonisch für Fragen und Hilferufe aus der Bevölkerung erreichbar. Zur Unterstützung der lokalen Einsatzkräfte wurden KHD-Züge (Katastrophen Hilfs Züge) und das Bundesheer zum Assistenzeinsatz angefordert.
Der unermüdliche Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit von freiwilligen Feuerwehren, Polizei, Rettungsdiensten, Straßenmeisterei, Gemeinden, Bundesheer, Landwirten, Nahversorger:innen, und den vielen freiwilligen (Nachbarschafts-)Helfer:innen war unerlässlich, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und in den stark betroffenen Regionen bestmöglich zu helfen.
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die große Bereitschaft zur Unterstützung in den verschiedensten Formen bedanken!!! Besonders auch für die vielen Lebensmittelspenden, die im Feuerwehrhaus oder direkt an den Einsatzstellen abgegeben wurden, sowie für die Bereitstellung der vielen Traktoren, Anhängern, Kippmulden und Frontladern,...etc...
Der große Zusammenhalt in unserer Region war wichtig und großartig. Denn nur gemeinsam kann eine solche Krise bewältigt und die notwendigen Schritte zur Wiederherstellung der Normalität eingeleitet werden!
Mit unserem TLFA 3000 wurde ein Nutzwassertransport zu einem entlegenen Gehöft durchgeführt.
Am 11.08.2024 um 02:42 Uhr nachts wurden wir gemeinsam mit den freiwilligen Feuerwehren Kirchberg, Rabenstein, Hofstetten-Grünau, Loich, Schwarzenbach, Weißenburg, Frankenfels, Obergrafendorf und St. Pölten-Stadt, zu einem Brandeinsatz nach Kirchberg an der Pielach alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Stallgebäude eines landwirtschaftlichen Betriebs bereits im Vollbrand. Es galt mit vereinten Kräften das direkt angrenzende Wohnhaus zu schützen.
weitere Fotos und Berichte finden Sie auf den Websites unserer Nachbarfeuerwehren.
Aufgrund der starken Unwetter in den vergangenen Wochen kam es in einem Tunnel der Schottergrube zu Wasser- und Schlammansammlung.
Unsere Aufgabe war es den verstopften Abfluss, welcher eine ungefähre Länge von 30 Meter hat, mittels der "Kanalratte" freizuschaffen.
Wir versuchten es von beiden Seiten jedoch leider ohne Erfolg.
Gemeinsam mit unseren Nachwuchs-Firefighters rückten wir vergangenes Wochenende am 15.06.2024 zur Brandsicherheitswache aus.
Zuerst wurde das Gebiet begutachtet, danach stellten wir eine Löschleitung von unserem Tanklöschfahrzeug bis zur Brandstelle her.
Trotz des Regens wurde das Sonnwendfeuer gegen 21:00 Uhr angezündet. Wir sorgten für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und so konnten alle diese schöne Tradition in sicherem Rahmen genießen.
Am 14.05.2024 wurden wir gebeten einen Nutzwasserbrunnen zu reinigen.
Mittels Unterwasserpumpe wurde der Brunnen ausgepumpt, dann mit dem HD-Rohr die Wände und Boden gewaschen und anschließend wieder ausgepumpt. Mittels Nasssauger wurde der letzte Rest abgesaugt. Anschließend wurde das Reservoir wieder aufgefüllt.
Am 27.03.2024 um 17:25 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Loich und Kirchberg, dem ASBÖ, der Flugrettung, der Bergrettung und der Polizei zu einer "Menschenrettung (T2)" nach einem Forstunfall alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die verunfallte Person bereits vom Rettungsdienst erstversorgt. Anschließend konnte der Transport von der Unfallstelle zum Rettungshubschrauber erfolgen. Nach ca. 1 Stunde konnten wir wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.
Wir wurden am 12.02.2024 um 08:28 Uhr von der Bezirksalarmzentrale zu einer PKW-Bergung auf die L5217 alarmiert.
Eine PKW-Lenkerin verlor aus unbekannter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kollidierte mit der Böschung, sprang über einen Wassergraben und kam im Bankett neben der Fahrbahn zum Stehen.
Mittels Seilwinde des TLFA wurde das Auto auf die Fahrbahn gezogen.
Da das rechte Vorderrad keine Luft mehr hatte, wurde ein Rangierroller eingesetzt.
Mit der Schleppstange wurde das Fahrzeug mit unserem MTFA bis zum nächstgelegenen Abstellplatz gezogen und dort abgestellt.
Während der Bergearbeiten wurde die L5217 kurzfristig gesperrt.
Im Anschluss wurden ausgelaufene Betriebsmittel mittels Ölbindemittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt.