Insgesamt 380 m Schlauchleitung (16 B Schläuche, 4 C Schläuche), 4 Strahlrohre, 1 Hydroschild und 9 Feuerwehrmänner kamen beim Rabensteiner Advent zu einem für die Feuerwehr unkonventionellen Einsatz.
Betrieben durch die Pumpe des Tanklöschfahrzeugs sowie einer Tragkraftspritze wurde aus Wasser und Licht die WasserWunderWolke kreiert.
Am Samstag ab 20.00 Uhr konnten die BesucherInnen des Rabensteiner Advent unser Kunstwerk bewundern.
weitere Bilder des Rabensteiner Advent finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Rabenstein sowie unter www.noen.at
Zum ihrem alljährlichen Tag der Kameradschaft lud die FF Tradigist ihre Mitglieder und deren Familien heuer auf den Geisbühel ein. Einige Wanderbegeisterte trotzten dem morgendlichen Regen und gingen die Strecke vom Feuerwehrhaus in Tradigist über Rothengraben, Geiseben bis zur Josef Franz Hütte auf 841m Seehöhe zu Fuß. Für die Anderen gab es die Möglichkeit mit dem MTF (Mannschafts Transport Fahrzeug) bis zur Hütte zu fahren.
Mit Speisen und Getränken bestens versorgt, genossen alle die gemütliche Atmosphäre ihres "Hausbergs".
weitere Bilder finden Sie in unserer Galerie.
Die Feuerwehr Tradigist ist absofort mit neuer Regenbekleidung ausgestattet.
Da die Häufigkeit von Unwettern und Hochwasser immer steigt, hat sich die Feuerwehr Tradigist entschieden, eine entsprechende Regenbekleidung anzuschaffen. Es wurden 25 Stk. Regenjacken und Regenhosen in verschiedenen Grössen bei der Fa. Engelbert Strauss angekauft.
Für die Sicherheit sind Reflexionsstreifen integriert. Die Aufschrift am Rücken, sowie auf einer Brusttasche sind ebenfalls reflektierend um in der Nacht besser gesehen zu werden.
am "International Workshop on Forecasting Rainfall and Lightning Induced Hazards at European Scale", welcher in Brüssel vom 23.06.-26.06.2015 stattfand, arbeitete in diesem Jahr eine Delegation aus Niederösterreich mit, der auch unser Kommandant Andreas Veitinger angehörte.
Die Themen Meteorologie, Hydrologie und Katastrophenschutz im Fall eines Hochwassers wurden gemeinsam mit Abordnungen nahezu jedes EU- Mitgliedslands bearbeitet und besprochen. Dazu wurden internationale Arbeitsgruppen gebildet, die an der Bewältigung des Szenarios "Starke Regenfälle und die Bewältigung des daraus resultierenden Hochwassers" zusammenarbeiteten.
Als Bearbeitungsbeispiel wurde die Pielach, aufgrund ihres fast einzigartigen Verhaltens bei Hochwasser, herangezogen. Das Hochwasser vom 16. 05. 2014, wo das Pielachtal sehr stark betroffen war, sollte sich als ideales Fallbeispiel darstellen.
Zur Erinnerung: Bei diesem Hochwasser wurden von den Meteorlogen große Niederschlagsmengen, aufgeteilt auf 3 Tage, vorhergesagt. Was aber fast unvorhersehbar war: diese Niederschlagsmengen kamen innerhalb von 24 Stunden!
In der Gemeinde Frankenfels waren es z.B. 319 Liter pro m² - eine ungeheure Wassermenge, die sich aus dem Pielachtal Richtung Donau bewegte. Eine Gemeinde nach der anderen wurde von den Wassermassen überflutet und schwer verwüstet.
Bei der Veranstaltung in Brüssel wurde von den Internationalen Delegationen dieses Ereignis, beginnend 48 Stunden vor Eintreffen des Hochwasser, bis zum tatsächlichen Eintreffen nochmals aufgearbeitet. Dabei zeigte sich deutlich die Herausforderung, dass auf Grund der kurzen Reaktionszeit des Flusses sehr kurzfristige Entscheidungen, mit teilweise unsicheren Informationen, getroffen werden müssen.
Für diese Arbeit standen den Arbeitsgruppen genaue Pläne der Pielach vom Planungsbüro der Fa. Henninger über die Ausbreitung der Wassermassen, bei Nieder- und Hochwasser, zur Verfügung.
Mittels Fotos und Filmmaterial wurde der Verlauf des Hochwasserereignisses 2014 und das Ausmaß nochzusätzlich dargestellt.
Das Team aus Niederösterreich wurde von der Leiterin des Niederösterreichischen Verbindungsbüro`s in Brüssel Mag. Ilse Penders- Stadlmann empfangen. Von der Niederösterreichischen Landesregierung nahmen Ing. Johann Dantinger, Edwin Schulz und Dipl. Ing. Franz Hieger daran teil. Vom Büro Henninger aus Krems war Ing. Christian Schießl mit an Bord. Als Vertreter der Feuerwehren des Pielachtales war unser Kommandant Andreas Veitinger bei diesem Workshop.
Hintergrund dieser europaweiten Zusammenarbeit ist es, für die Zukunft noch bessere meteorologische und hydrologische Vorwarnungen zu erhalten. Im Zentrum stand auch der Dialog zwischen Meteorologen, Hydrologen und den Einsatzkräften, um Informationen auszutauschen, besprechen und richtig zu interpretieren. Auch mit anderen Ländern, welche durch die geologischen und topografischen Umstände schon zu einem früheren Zeitpunkt von Unwetterereignissen heimgesucht wurden, konnten wertvolle Erfahrungen ausgetauscht werden.
Für die Einsatzkräfte stellten sich frühzeitige Unwetterwarnungen als wichtiger Faktor heraus, um sich auf solche Naturereignisse noch besser vorbereiten zu können.
Der heilige Florian, Schutzpatron der Feuerwehren.
Die diesjährige Florianifeier der Feuerwehr Tradigist fand am Sonntag, 03.05.2015 in der Marienkapelle Tradigist statt. Zum Festgottesdienst, zelebriert von Pater Patrick, fanden sich die Mannschaft der FF Tradigist, sowie deren Familien und die Bevölkerung von Tradigist in der Marienkapelle ein.
Der Gottesdienst wurde mit musikalischer Umrahmung des Tradigister Floriani-Chor gefeiert.
Kommandant OBI Andreas Veitinger richtete anschließend ein paar Worte an die Bevölkerung, bedankte sich bei den Mitwirkenden und durfte die Ehrengäste, allen voran Pater Patrick, die Herrn Bürgermeister aus Rabenstein Ing. Kurt Wittmann und aus Kirchberg Ök.Rat Anton Gonaus begrüßen.
Die feierliche Kranzniederlegung zum Gedenken, sowie den Festzug durch den Ortskern, begleitete auch in diesem Jahr traditioneller Weise die Blasmusikkapelle des Musikverein Rabenstein.
Nach den offiziellen Feierlichkeiten gab es ein gemeinsames Mittagessen im Feuerwehrhaus.
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